|
Ermordet diese verdammten Hexen! Verbrennt sie! Zerschlagt sie!
Solche mitleidslosen Schlagworte sollen in unserer Gegend vor etwa 400 Jahren gang und gäbe gewesen sein. Im Jahre 1607 sind hier zweifellos vier der Hexerei verdächtige Frauen verbrannt worden.
Zwischen den Jahren 2005 und 2007 gedenkt die Gemeinde Laarne-Kalken dieser Ereignisse unter dem Sammelnahmen ‘Heksenvuur’ (‘Hex und Feuer’). Dazu wird sie verschiedene Aktivitäten veranstalten (Theateraufführungen, Vorträge, Lyrikabende) sowie ein Journal veröffentlichen.
Im August 2007, dem Erntemonat, wird es endlich so weit sein. Dann wird die Gemeinde Laarne-Kalken 400 Jahre in die Zeit zurückkehren und ihrer verfolgten Hexen gedenken. Im Rahmen von ‘Heksenvuur’ wird ein grossartiges Spektakel veranstaltet werden. Besucher werden sich den alten flämischen Markt sowie das Feuerwerk anschauen können oder an einen unvergesslichen Spaziergang teilnehmen können. |
|
Das Ende des Jahres 2007 bedeutet aber nicht das Ende dieser Initiative. Mittels ‘Heksenvuur’ (‘Hex und Feuer’) soll Laarne-Kalken sich auf der internationalen Bühne als die wichtigste Hexengemeinde von Flandern profilieren.
Schon vor der Entwicklung dieser Initiative hat Laarne-Kalken den Hexentraditionen Aufmerksamkeit geschenkt. Ignace De Baerdemaeker, unser heutiger Bürgermeister, war während der Jahre 1985 und 1990 einer der Protagoniste der Hexenschauspiele.
Als Bürgermeister hat er jetzt aufs Neue die Ehre fürs Jahr 2007 eine grosse Feier zur Erinnerung an die vor 400Jahren her verfolgten Hexen an zu kündigen. Die einzigartige Lage des historischen Schlosses von Laarne ist dazu der geeignete Ort. |